Fall Kim Soo-hyun: Gericht empfiehlt einem Werbekunden, seine Klage auf 2,5 Milliarden Won zurückzuziehen

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Einige Wochen nach den neue Entwicklungen im Rechtsstreit zwischen Kim Soo-hyun und Kim Se-ui, Gründer des YouTube-Kanals „Garo Sero Research Institute“, betrifft eine neue Entwicklung diesmal die von einigen Werbekunden gegen den Schauspieler eingeleiteten Verfahren.

Nach Informationen von Star News hat die Outdoor-Marke Eider, die ein Zivilverfahren gegen Kim Soo-hyun und seine Agentur Gold Medalist angestrengt hatte, ihre Schadensersatzforderung bei der zweiten Anhörung am 8. Juli vor dem Bezirksgericht Seoul-Zentral erheblich reduziert.

Diese Entwicklung folgt auf die Anklageerhebung und die Inhaftierung von Kim Se-ui, der unter anderem wegen der mutmaßlichen Verbreitung falscher Informationen über den Schauspieler strafrechtlich verfolgt wird.

Die Nachfrage sinkt von 2,5 Milliarden auf 400 Millionen Won

Eider hatte ursprünglich rund 2,5 Milliarden Won (etwa 1,5 Millionen Euro) von Kim Soo-hyun und seiner Agentur gefordert. Die Marke war der Ansicht, dass ihr Image durch die im Jahr 2025 veröffentlichten Vorwürfe über eine angebliche Beziehung zwischen Kim Soo-hyun und der verstorbenen Schauspielerin Kim Sae-ron, als diese noch minderjährig war, geschädigt worden sei.

Bei der letzten Verhandlung am 8. Juli 2026 hat das Unternehmen jedoch seinen Antrag geändert. Es hat seine Klage wegen Rufschädigung im Zusammenhang mit einer öffentlichen Kontroverse zurückgezogen und die geforderte Summe auf etwa 400 Millionen Won (etwa 250.000 Euro) reduziert.

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Der neue Antrag betrifft ausschließlich die Erstattung eines noch ausstehenden Teils der mit dem Werbevertrag verbundenen Kosten.

Das Gericht äußerte jedoch Vorbehalte gegenüber dieser neuen Position. Laut den von Star News wiedergegebenen Aussagen waren die Richter der Ansicht, dass zwar die erste Schadensersatzklage rechtlich schwer zu begründen sei, die neue Klage jedoch ebenfalls mit Vorsicht geprüft werden müsse.

Das Gericht schlug daraufhin eine andere Lösung vor: dass die Marke ihre Forderung zurückzieht und dass jede Partei ihre eigenen Prozesskosten trägt.

Das Gericht spricht von Opfern derselben Situation

Ein wichtiger Aspekt dieser Verhandlung betrifft auch die Art und Weise, wie das Gericht den Gesamtkontext des Falles gewürdigt hat. Laut dem koreanischen Medienbericht war das Gericht der Ansicht, dass Eider, Kim Soo-hyun und ihre Agentur alle unter den Folgen der ursprünglich von Kim Se-ui verbreiteten Anschuldigungen gelitten hätten.

Die Richter haben den Parteien daher empfohlen, eine Lösung des Konflikts in Betracht zu ziehen, insbesondere unter Berücksichtigung der derzeitigen Gespräche zwischen Kim Soo-hyun und anderen Werbekunden.

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Diese Entscheidung könnte nun genau beobachtet werden, da mehrere andere Marken, die mit dem Schauspieler zusammengearbeitet hatten, ebenfalls Zivilverfahren angestrengt hatten. Laut koreanischen Medienberichten belaufen sich die Forderungen insgesamt auf über 10 Milliarden Won.

Der Fall Kim Se-ui ist noch nicht abgeschlossen

Zur Erinnerung: Kim Se-ui hatte ab März 2025 mehrere Beiträge veröffentlicht, in denen er Kim Soo-hyun vorwarf, eine Beziehung zu Kim Sae-ron unterhalten zu haben, als diese noch minderjährig war, und eine Mitverantwortung für die Ereignisse im Vorfeld ihres Todes zu tragen.

Er hatte unter anderem eine Audioaufnahme vorgelegt, die der Schauspielerin zugeschrieben wurde, sowie KakaoTalk-Unterhaltungen, an denen angeblich Kim Soo-hyun beteiligt war. Die Behörden kamen jedoch später zu dem Schluss, dass einige der vorgelegten Beweise gefälscht waren. Den von den koreanischen Medien zitierten Ermittlungsergebnissen zufolge soll die Sprachaufnahme mithilfe künstlicher Intelligenz erzeugt worden sein, während die KakaoTalk-Unterhaltungen manipuliert worden seien.

Kim Se-ui wurde letzten Monat in Untersuchungshaft genommen und anschließend angeklagt. Gegen ihn werden mehrere Anklagepunkte erhoben, darunter Verleumdung durch die Verbreitung falscher Informationen über ein Computernetzwerk, Verstoß gegen das Gesetz gegen Belästigung, Drohungen und versuchter Nötigung.

Nach seiner Festnahme hatte die Agentur Gold Medalist all jenen gedankt, die die Ergebnisse der Ermittlungen abgewartet und dazu beigetragen hatten, die im Rahmen der Ermittlungen festgestellten Sachverhalte bekannt zu machen.

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Die nächste Verhandlung in der Rechtssache zwischen Eider und Kim Soo-hyun sowie dessen Agentur ist für den 26. August angesetzt.


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