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Einige Wochen nach seiner schrittweisen Rückkehr ins Rampenlicht, Kim Soo-hyun verzeichnet eine weitere wichtige Entwicklung im juristischen Teil des ihn betreffenden Falls. Die südkoreanische Polizei hat beschlossen, die Angelegenheit ad acta legen die gegen den Schauspieler erhobenen Vorwürfe eines Verstoßes gegen das Kinderschutzgesetz, da die gesammelten Beweise nach Ansicht der Staatsanwaltschaft nicht ausreichten, um die vorgeworfenen Straftaten zu begründen.
Im Anschluss an diese Entscheidung veröffentlichte sein Anwalt eine Erklärung, um die rechtlichen Auswirkungen dieser Einstellung des Verfahrens zu erläutern.

Im Rahmen der Ermittlungen wurden alle Vorwürfe geprüft
Zur Erinnerung: Die Familie der verstorbenen Schauspielerin Kim Sae-ron, begleitet von Kim Se-ui, dem Leiter des YouTube-Kanals Garo-Sero-Institut, warf Kim Soo-hyun vor, eine Beziehung mit der Schauspielerin geführt zu haben, als diese noch minderjährig war. Die Kläger gingen sogar so weit zu behaupten, dass ihr erster Geschlechtsverkehr stattfand, als sie 14 Jahre alt war – Vorwürfe, die sich insbesondere auf eine Audioaufnahme stützten, die bei einer Pressekonferenz vorgelegt wurde.
Nach mehrmonatigen Ermittlungen hat die Polizei von Seongdong beschlossen, die Sache nicht an die Staatsanwaltschaft weiterleiten, in der Erwägung, dass die Vorwürfe eines Verstoßes gegen das Kinderschutzgesetz und einer falschen Anzeige nicht aufrechterhalten werden konnten.
In seiner Stellungnahme betont der Anwalt von Kim Soo-hyun, dass sich die Ermittlungen nicht auf einen bestimmten Lebensabschnitt von Kim Sae-ron beschränkt hätten: « In diesem Fall wurden im Rahmen der Ermittlungen alle Vorwürfe geprüft, einschließlich des Zeitraums, in dem die Verstorbene unter 18 Jahre alt war, um festzustellen, ob die Behauptungen über eine Beziehung sowie sexuellen oder emotionalen Missbrauch, die einen Verstoß gegen das Kinderschutzgesetz darstellen, begründet waren.»
Er fügt hinzu, dass die Ermittler die Aussagen, die von den Beschwerdeführern vorgelegten Unterlagen sowie die Umstände ihrer Beziehung geprüft hätten, bevor sie zu dem Schluss kamen, dass kein Verstoß festgestellt werden könne.
«Der Verdacht ist nun ausgeräumt»
Der Anwalt betont zudem, dass diese Entscheidung seiner Ansicht nach eine rechtliche Schlussfolgerung zu diesem Aspekt des Falles darstellt. «Der Verdacht im Zusammenhang mit einer angeblichen Beziehung zu einer Minderjährigen ist keine Frage, über die in einem künftigen Prozess entschieden wird. Er wurde bereits im Rahmen einer unabhängigen Untersuchung geprüft und durch einen Beschluss zur Einstellung des Verfahrens abgeschlossen.»
Er weist zudem darauf hin, dass ein Einstellung des Verfahrens bedeutet nicht einfach nur eine Aussetzung des Verfahrens: «Eine Entscheidung, die Sache nicht an die Staatsanwaltschaft weiterzuleiten, bedeutet nicht, dass die Ermittlungen bis zu einem anderen Verfahren ausgesetzt werden. Sie bedeutet, dass die Ermittlungsbehörden zu dem Schluss gekommen sind, dass die Tatbestandsmerkmale der Straftat nicht vorliegen, und das Verfahren eingestellt haben, ohne die Akte an die Staatsanwaltschaft weiterzuleiten.»
Mehreren koreanischen Medien zufolge richteten sich die Ermittlungen auch auf die Audioaufnahme, die als zentrales Beweismittel vorgelegt wurde. Die im Rahmen der Ermittlungen durchgeführten Gutachten sollen zu dem Ergebnis gekommen sein, dass diese Datei mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt oder manipuliert worden sei, was ihren Beweiswert in Frage stellt.
Abschließend weist der Anwalt darauf hin, dass es bei den anstehenden Verfahren um eine andere rechtliche Frage geht: «Bei den bevorstehenden Gerichtsverfahren geht es nicht um einen möglichen Verstoß gegen das Kinderschutzgesetz durch Kim Soo-hyun, sondern um die Handlungen von Kim Se-ui und den anderen Personen, die an der Verbreitung der Anschuldigungen beteiligt waren, sowie um deren mögliche strafrechtliche Verantwortung.»
Diese neue Entscheidung fällt zu einem Zeitpunkt, an dem Kim Soo-hyun kürzlich seine öffentlichen Aktivitäten wieder aufgenommen hat und mehrere koreanische Medien bereits über seine bevorstehende Rückkehr in neue Drama- und Filmprojekte berichten. Fast anderthalb Jahre nach Beginn der Affäre wird Kim Soo-hyun somit endgültig entlastet.

